Der Beitrag Kalshi gewinnt, da Bundesgericht Arizonas Durchgreifen bis zum 24. April blockiert erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Ein Bundesrichter in Arizona blockierte vorübergehend die Durchsetzung von Glücksspielgesetzen gegen Kalshi durch den Bundesstaat und stellte sich auf die Seite der Bundesaufsichtsbehörden. Das Urteil pausiert die Durchsetzung bis zum 24. April und signalisiert, dass ereignisbasierte Kontrakte unter das Bundesgesetz für Derivaten fallen könnten und nicht unter staatliche Glücksspielvorschriften.
US-Bezirksgericht stellt sich auf die Seite der Bundesaufsichtsbehörden
Am 10. April erteilte US-Bezirksrichter Michael Liburdi eine einstweilige Verfügung, die Arizona daran hinderte, strafrechtliche oder zivilrechtliche Maßnahmen gegen Kalshi zu verfolgen. Die Entscheidung folgte auf einen Antrag der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die argumentierte, dass die Plattform unter bundesstaatlicher Zuständigkeit operiert.
Arizona hatte 20 Ordnungswidrigkeitsanklagen gegen Kalshi eingereicht und dem Unternehmen vorgeworfen, ein nicht lizenziertes Wettgeschäft mit Wahlen und Sportergebnissen zu betreiben.
Das Gericht deutete jedoch an, dass die CFTC wahrscheinlich erfolgreich argumentieren wird, dass Kalshis Kontrakte als „Swaps" gemäß dem Commodity Exchange Act qualifiziert sind und somit unter bundesstaatliche Aufsicht fallen.
Die einstweilige Verfügung bleibt bis zum 24. April aktiv, wenn das Gericht entscheiden wird, ob eine längerfristige Verfügung erlassen wird.
Warum Bundesstaaten Kalshi herausfordern?
Dies liegt daran, dass Kalshi es Nutzern ermöglicht, „Ja"- oder „Nein"-Kontrakte basierend auf Ereignisergebnissen zu handeln. Das Unternehmen argumentiert, dass dies Finanzkontrakte sind, die zwischen Teilnehmern gehandelt werden, und keine Wetten, die gegen ein Haus platziert werden.
Staatliche Aufsichtsbehörden, einschließlich Arizona, betrachten die Aktivität als Glücksspiel. Letzte Woche verlängerte Nevada ein Verbot gegen Kalshi, während Gesetzgeber in Utah Gesetze verabschiedeten, die ähnliche Vorhersage-Kontrakte ins Visier nehmen.
Die Meinungsverschiedenheit dreht sich darum, ob Ereignismärkte als Derivaten oder Wettplattformen behandelt werden sollten.
Kalshis schnelles Wachstum erhöht die Einsätze
Der rechtliche Kampf kommt, während Kalshi sich rasant ausdehnt. Im April 2026 wird die Plattform nach einer Finanzierungsrunde im März auf etwa 22 Milliarden US-Dollar geschätzt. Sie macht derzeit etwa 89% des US-Vorhersagemarktvolumens aus und ist damit ein dominanter Akteur.
Auch das Nutzerwachstum ist stark gestiegen. Die monatlich aktiven Nutzer stiegen von etwa 600.000 zu Beginn des Jahres 2025 auf rund 5,1 Millionen bis Anfang 2026. Die Handelsaktivität beschleunigt sich ebenfalls. Allein im März 2026 verzeichnete Kalshi ein Transaktionsvolumen von 13,1 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg von 25,2% gegenüber dem Vormonat bedeutet.
Diese Zahlen verdeutlichen, warum die Klassifizierungsdebatte für die Aufsichtsbehörden wichtiger geworden ist.
Nächstes wichtiges Datum: 24. April
Die vorübergehende Anordnung bleibt bis zum 24. April in Kraft, wenn das Gericht erwägen wird, eine vorläufige Verfügung zu erlassen. In der Zwischenzeit führt Kalshi seine zivilrechtlichen Klagen gegen mehrere Bundesstaaten fort
Der Fall könnte die Art und Weise prägen, wie Vorhersagemärkte in den USA reguliert werden, und bestimmen, ob sie als Finanzinstrumente oder Glücksspielprodukte behandelt werden.
Quelle: https://coinpedia.org/news/kalshi-wins-as-federal-court-blocks-arizona-crackdown-until-24th-april/







