Ethereum startete stark in 2026, aber in den letzten Tagen scheint die Luft raus zu sein. Ein dritter Versuch, das wichtige Widerstandsniveau von 3300 Dollar überzeugend zu erobern, scheiterte und seitdem fiel der Kurs zurück.
Was ist nötig, um dieses Niveau beim nächsten Mal zu durchbrechen? Das liest du hier.
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Nach einem schwachen Abschluss von 2025 begann das neue Jahr hoffnungsvoll für Ethereum. In den ersten sieben Tagen stieg der Kurs um elf Prozent, von 2970 Dollar auf 3300 Dollar. Seitdem fiel der Kurs jedoch auf das aktuelle Niveau von 3100 Dollar zurück. Diese Bewegungen und der Rückgang sind im Einklang mit dem Rest des Kryptomarktes.
Es war der dritte Versuch, den Widerstand um 3300 Dollar zu erobern. Dieses Niveau gilt als wichtiges Widerstandsniveau und das Durchbrechen würde den Optimismus unter Anlegern über einen weiteren Anstieg entfachen.
Im Moment ist das Sentiment vielleicht noch nicht danach. Laut Krypto-Analyst CryptoOnChain ist das institutionelle Interesse noch gering. Er stützt das auf die sogenannte Coinbase Premium Gap, die den Preisunterschied zwischen den großen Kryptobörsen Coinbase und Binance misst.
Oben: Coinbase Premium Gap, CryptoQuant
Der 14-Tage-Durchschnitt davon steht jetzt auf dem niedrigsten Niveau seit etwa einem Jahr. Das zeigt, dass die Kaufseite auf Coinbase, der Kryptobörse, wo institutionelle Parteien aktiv sind, schwächer ist als auf der internationalen Kryptobörse Binance, wo vor allem private Anleger aktiv sind. Das suggeriert laut CryptoOnChain, dass institutionelle Parteien sich vorerst zurückhalten.
Historisch gesehen gehen Kurssteigerungen von Ethereum oft mit einem positiven Wert der Coinbase Premium Gap einher. Solange dieser Indikator negativ bleibt, ist die Chance auf einen Ausbruch über 3300 Dollar laut CryptoOnChain gering.
Auch die Ethereum-Börsenfonds sind im Moment weniger beliebt. So flossen im November und Dezember jeweils 1,22 Milliarden Euro und 530 Millionen Euro aus den Ethereum-Börsenfonds ab.
Obwohl die Ethereum-Börsenfonds Anfang 2026 gefragt schienen, flossen nach dem Umschwung am sieben Januar in zwei Tagen etwa 215 Millionen Euro aus den Börsenfonds ab, zeigen Daten von SoSoValue.
Dennoch gibt es auch hoffnungsvolle Signale. So sieht Kursanalyst Michaël van de Poppe in den aktuellen Kursbewegungen eine mögliche Trendverschiebung. Seiner Meinung nach ist der Kurs jetzt dabei, früheren Widerstand erneut zu testen. Wenn das standhält, stärkt das das Vertrauen.
Darüber hinaus kündigte der amerikanische Bankgigant Morgan Stanley an, demnächst einen neuen Ethereum-Börsenfonds zu lancieren. Die führende Position der Bank kann möglicherweise neues institutionelles Interesse entfachen und das Vertrauen in die Kryptowährung stärken.
Die kommenden Tage zeigen, ob das genug ist, um das Sentiment zu drehen und einen Ausbruch über 3300 Dollar zu erzwingen.
Het bericht Das braucht Ethereum für den Durchbruch einer wichtigen Grenze verscheen eerst op Crypto Insiders.


