Südkorea hat die Kryptowährungsbörse Coinone mit einer Geldstrafe von etwa 3,5 Millionen US-Dollar belegt und aufgrund von Verstößen gegen Geldwäschebekämpfungsvorschriften (AML) eine dreimonatige teilweise Aussetzung des Betriebs angeordnet, wie lokale Berichte melden.
Die Financial Intelligence Unit (FIU) des Landes erklärte, die Börse habe gegen wichtige AML- und Know-Your-Customer (KYC)-Anforderungen verstoßen, darunter die fehlerhafte Verifizierung von etwa 70.000 Benutzerkonten und die Zulassung von Handelsaktivitäten ohne abgeschlossene Identitätsprüfungen.
Die FIU stellte fest, dass Coinone in 30.000 Fällen gegen die Transaktionsbeschränkungspflicht verstoßen hat, indem sie Transaktionen von Kunden nicht einschränkte, deren Kundenverifizierungsmaßnahmen nicht abgeschlossen waren.
Die Aufsichtsbehörden stellten außerdem fest, dass Coinone 10.113 Transaktionen mit 16 ausländischen Kryptoplattformen abwickelte, die nicht bei südkoreanischen Behörden registriert waren, trotz vorheriger Warnungen.
Im Rahmen der Sanktionen wird es Coinone untersagt, ab Ende April 2026 für drei Monate neue Kunden aufzunehmen und bestimmte Einzahlungs- und Auszahlungsdienste einzuschränken. Bestehende Nutzer können weiterhin auf der Plattform handeln.
Die FIU erteilte außerdem dem CEO Cha Myung-hoon eine offizielle Rüge. Die Börse erhielt Zeit zur Stellungnahme und kann die Entscheidung anfechten.
Die Durchsetzungsmaßnahme ist die jüngste in einer umfassenderen regulatorischen Durchsetzungswelle gegen Kryptobörsen in Südkorea, während die Behörden die Aufsicht über die AML-Compliance im gesamten Sektor verschärfen.
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